Auf den Schienen
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Ich musste es tun, weil ich ihn liebte. Ich liebte ihn wirklich nur deshalb habe ich es getan.

Ich habe es nicht aus eigenem Vorteil getan. Ich weiß, dass ihr so denkt …….Ich weiß, dass ihr über mich redet. Es ist mir egal, was ihr über mich redet und über mich denkt, ich weiß, dass ich das richtige getan habe. Es musste jetzt sein, weil ich sonst angefangen hätte ihn zu hassen.

Jetzt bin ich wieder frei, frei wie ein Vogel, frei wie der Wind. Er hat mich eingeengt,  bedrängt. Er hat mir gedroht, mich erpresst. Doch ich war still, weil ich ihn liebte. Ich liebte ihn selbst dafür, was er mir angetan hat, hätte er das nicht getan, wäre ich nicht das was ich heute bin. Heute bin ich stark und schmerzfrei, vorher war ich zerbrechlich, das hat er ausgenutzt. Ich wuchs ihn meiner Kälte durch ihn, ohne ihn hätte ich das nie geschafft zu tun.

 

Ich kann es selber nicht glauben, dass ich das durchgezogen habe. Ich hatte alles ganz genau geplant und es hat Funktioniert. Er kam von der Arbeit nach Hause. Ich wartete schon auf ihn, dieses mal etwas anderes als sonst. Ich hatte vorher die Scheiben eingeschlagen, unser Haus verwüstet und die Wertsachen vergraben. Er kam rein, sah das Chaos, rannte auf mich zu, schüttelte mich und schrei mich an was das Chaos sollte. Da ließ er von mir ab, taumelte zurück, sein Gesicht war Kreide bleich, sein Hemd färbte sich schnell Blutrot. „Was hast du getan?“ Er hielt sich seine Wunde, die genau an seinem Herzen war, es nutzte nichts, es dauert nicht mal eine Minuten und der Atem blieb ihm aus. Ich stand da, weinte leise vor mich hin, doch waren es nicht Tränen der Trauer, es waren Tränen der Erleichterung. Nachdem ich die Polizei verständigen konnte, dass mein geliebter Mann und ich mit Todes folge überfallen worden waren, konnte ich mein Leben wieder Lebe. Der Mörder meines Mannes wurde nie gefunden…………..